Hörspiel-Edition von DIE KINDER DER TOTEN STADT landet beim Publikumspreis auf Platz 3!

Knappes Ergebnis: Hörspiel-Edition von DIE KINDER DER TOTEN STADT landet beim Publikumspreis auf Platz 3

1. März 2019. Der unter Hörspiel-Fans sehr beliebte Podcast „Ohrcast“ veranstaltet zu Beginn jeden Jahres die Ausschreibung für den großen Publikumspreis zum Hörspiel des Jahres. Für das Jahr 2018 wurden von den Liebhabern dieser Kunstform aus einer endlos langen „Very Long List“ bis Mitte Januar rund 100 Hörspiele aus allen Genres gewählt.

ESC Teilnehmer Michael Schulte

Aus dieser Longlist entschieden sich die Hörspiel-Enthusiasten der Bundesrepublik wiederum für zehn Favoriten, die schließlich im dritten Wahlgang das Rennen um die Plätze unter sich ausmachten. Unter den Top-Ten-Kandidaten sind sieben Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, unter ihnen so prominente Kandidaten wie „Unterleuten“ von Juli Zeh oder „Tod unter Lametta“ mit Bastian Pastewka und Annette Frier. Die finalen Top Drei des Wettbewerbs, die am Ende das Rennen unter sich mit deutlichem Abstand zum Rest ausmachten, sind allerdings keine ARD-Produktionen. „Vielen Dank fürs Mitmachen. Das #Hörspiel des Jahres ist gefunden,“ ließ dann auch Ohrcast auf Twitter verlauten. „Eigentlich sind es gleich mehrere, denn so knapp wie in diesem Jahr, war es noch nie!“

Gewonnen haben „Tinnitus“ (Max Benyo, Lauscherlounge) mit 13,24% der Stimmen, dicht gefolgt von „Roch“ (Christian Gailus, Ohrenkneifer) mit 12,88% und kurz dahinter „Die Kinder der toten Stadt“ (Thomas Auerswald, Lars Hesse, Dr. Sarah Kass, DIFEK) mit 12,34%. Der Podcast zur Siegerehrung informierte darüber, dass „Die Kinder der toten Stadt“ bis kurz vor Schluss sogar noch an erster Stelle lag.

Die Hörspiel-Edition des Musikdramas „Die Kinder der toten Stadt“ erzählt vom historischen Ereignis, als eine Delegation des internationalen Roten Kreuzes im Juni 1944 das Ghetto Theresienstadt besuchte, um sich davon zu überzeugen, „dass es den Bewohnern gut gehe“. Die SS inszenierte in monatelanger Vorbereitung ein perfektes Trugbild. Neben dem Bau von Kaffeehäusern mit reich gedeckten Tischen, der Errichtung eines Musikpavillons und vielen anderen Inszenierungen wurden Kinder gezwungen, die Oper „Brundibár“ aufzuführen. Kurz danach wurden fast alle Häftlinge, die an der Aufführung teilhatten, in Auschwitz ermordet. Das Musikdrama nimmt dieses Ereignis zum Anlass, von den Hoffnungen und der schrecklichen Enttäuschung der Kinder zu berichten.

Geschrieben wurde das Stück von Thomas Auerswald, komponiert von Lars Hesse. Das pädagogische Konzept stammt von Dr. Sarah Kass, Leiterin des Deutschen Instituts für Erinnerungskultur. Denn vorrangig ist dieses Projekt auch ein Angebot an Schulen. Es verfolgt in erster Linie den pädagogischen Ansatz, ältere Kinder und Jugendliche einen intensiveren Zugang zum Thema Holocaust zu ermöglichen. Informationen dazu finden Lehrerinnen und Lehrer auf www.DieKinderDerTotenStadt.de.

Die Uraufführung von „Die Kinder der toten Stadt“ am Theater findet am 5. April 2019 im Papageno Musiktheater, Frankfurt/M., statt. Weitere Aufführungen: 6., 12. und 19. April sowie 3. Mai 2019. Karten sind im Vorverkauf erhältlich. Tickethotline: 069 13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de

"Ein dringendes, ein forderndes, ein nicht einfaches Stück, das uns an keiner Stelle unterhalten will, sondern unentwegt dazu auffordert, das Grausame aus unserer Welt zu bannen. Am besten sofort." Iris Berben, Schauspielerin und Schirmherrin

Schauspielerin Iris Berben

Deutsches Institut für Erinnerungskultur Dr. Sarah Kass Penzlinger Straße 31 33102 Paderborn Mobil: +49 (0)170 973 16 66 projektleitung@difek.de [if !supportLineBreakNewLine] [endif]


Recent Posts
Featured Posts
Search By Tags
Noch keine Tags.
Follow Us
  • Facebook Black Square
  • Twitter Basic Black
  • Myspace Black Square